| das festival

PROSANOVA ist ein Fes­ti­val für jun­ge Lite­ra­tur, das seit 2005 alle drei Jah­re in Hil­des­heim statt­fin­det. Die künst­le­ri­sche Lei­tung setzt sich zusam­men aus den Herausgeber°innen der Lite­ra­tur­zeit­schrift BELLA tris­te, die 2001 von Stu­die­ren­den der Uni­ver­si­tät Hil­des­heim ins Leben geru­fen wur­de. Sowohl die Zeit­schrift, als auch das Fes­ti­val ver­ste­hen sich als eine Platt­form für jun­ge Lite­ra­tur – deren För­de­rung und Ver­brei­tung. 

PROSANOVA | 17 ist die fünf­te Aus­ga­be des Fes­ti­vals und lädt sowohl eta­blier­te Schriftsteller°innen, als auch bis­lang unver­öf­fent­lich­te Autor°innen dazu ein, in Hil­des­heim das Fes­ti­val mit­zu­ge­stal­ten. Das Pro­gramm setzt sich zusam­men aus neu­en Lesungs­for­ma­ten, Schreib­work­shops, Lite­ra­tur­per­for­man­ces, sowie Kon­zer­ten und Par­ties. 

PROSANOVA | 17 stellt die Fra­ge nach »MATERIAL, PROZESS und PROTOKOLL« und lädt Gäs­te aus allen Berei­chen der jun­gen Lite­ra­tur dazu ein, ihre The­men, Arbeits­wei­sen und Recher­chen vor­zu­stel­len, zu dis­ku­tie­ren, zu erzäh­len. Es gilt, Stel­lung zu bezie­hen, wie­so wel­che Geschich­ten erzählt wer­den, wer Lite­ra­tur pro­du­ziert und wie, und was ein Text hier und jetzt leis­ten muss.

PROSANOVA ist ein Fes­ti­val, dass sich jedes Mal neu erfin­den muss und will. Obwohl jede Aus­ga­be auf den Erfah­run­gen der vor­he­ri­gen auf­baut, ist sie den­no­ch ein eigen­stän­di­ges Fes­ti­val; mit neu­en Schwer­punk­ten, einer neu­en Lei­tung, einem neu­en Team und vie­len neu­en Ide­en. Das Pro­gramm, das über vie­le Mona­te ent­wi­ckelt wird, ist ein Aus­schnitt aus dem was mög­li­ch ist, ein Vor­schlag wie man das PROSANOVA gestal­ten könn­te. Es kann nie­mals voll­stän­dig oder abge­schlos­sen sein und behaup­tet nie­mals eine abso­lu­te Prä­sen­ta­ti­on der gegen­wär­ti­gen deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur. Und gen­au dar­in sieht das PROSANOVA | 17 den Reiz und das Bezeich­nen­de.

Das Prin­zip am Bei­spiel | 17 beschreibt die unzähl­ba­ren Mög­lich­kei­ten die­ses Fes­ti­val zu gestal­ten, die vie­len Men­schen die an der Ent­ste­hung betei­ligt sind, die ver­schie­de­nen Ein­flüs­sen die es schluss­end­li­ch zu dem Fes­ti­val machen, was es 2017 sein wird. 

Neu­er Bestand­teil des Fes­ti­vals ist das Artist in Resi­den­ce-Pro­gramm, das sich als Forum für eige­ne Tex­te und The­men von Nachwuchsautor°innen begreift. Im Vor­feld des Fes­ti­vals bie­tet das AiR-Pro­gramm Work­shops und Text­werk­stät­ten, die eigens für die AiR-Autor°innen kon­zi­piert wer­den. Auf dem Fes­ti­val stel­len sie ihre Tex­te als Teil des Pro­gramms vor.

Zum Fes­ti­val erscheint eine Son­der­aus­ga­be der BELLA tris­te, in der das Fes­ti­val doku­men­tiert, reflek­tiert und bewer­tet wird. 

 

| künstlerische leitung