| künstler°innen

Donnerstag, 08. Juni

14:00
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Garten
Garten
Eröffnung
17:00 - 19:00
Eröffnung
17:00 - 19:00

Feierliche Eröffnung des PROSANOVA | 17 Festivals!

Rasselmania
Rasselmania
Zwischen den Stoffen
19:00 - 21:00
Zwischen den Stoffen
19:00 - 21:00
Lecture Performance
19:00
Rasselmania
Johanna Maxl, Maja-Maria Becker, Sascha Macht

Die Autor°innen stellen jeweils in 30 Minuten in Form einer Lecture Performance ihre aktuellen oder auch abgeschlossenen Projekte vor. Hierfür bereiten sie die eigene/n Arbeitsweisen/Recherche/ Findungsphase für ein Publikum auf. Es geht dabei weniger um die Vorstellung der Romanhandlung oder ähnliches, als um eine Vorstellung des Materials selbst. Was ist eine Idee / kann man sie zeigen? Kommt man beispielsweise vom Bild zur Literatur und wieder zurück zum Bild? Was macht Fremdliteratur mit dem eigenen Text?

ALDI
ALDI
Entschuldige mal, ich denke, das wird jetzt eine Weile driften*
19:00 - 20:00
Entschuldige mal, ich denke, das wird jetzt eine Weile driften*
Videotext Performance
19:00
ALDI
Maren Kames

2 Screens, 1 Textprotokoll, 1 Soundprotokoll, 1 Schreiberin, 1 Djane, x Material
1 Operation am offenen Prozess
-------------------------------------------------------
* DRIFT (Linguistik): langsamer Sprachwandel. DRIFT (Nachrichtentechnik): langsame Änderung im Signalweg. DRIFTEN (Motorsport): Fahrer versucht sein Fahrzeug zum Übersteuern zu bringen, während er die Kontrolle und ein hohes Fahrtempo beibehält. ABDRIFT (Luft- und Seefahrttechnik): Abweichung eines Kurses vom Steuerkurs. DRIFTSTROM (Hydrologie): oberflächennahe Wasserströmung durch Windeinfluss. AUSSERDEM: langsame Mikrobewegungen des Auges. In ländlichen Gebieten ein Weg für den Viehtrieb. In der Messtechnik eine sich kontinuierlich in der Richtung verändernde systematische Abweichung, siehe auch: TREND.

ich zerreiße mein auge, dein spiegelbild
23:00 - 00:00
ich zerreiße mein auge, dein spiegelbild
Performance
23:00
ALDI
ORAVIN

In "ich zerreiße mein auge, dein spiegelbild" bringt der österreichische Dichter, Musiker und Performer Oravin seine ebenso reduzierten wie obsessiv durchkomponierten Texte auf den Dancefloor. Schmerzhaft flirrende Synthesizersounds treffen auf flackernde Visuals, tanzbare Beats auf eine verfremdete Stimme. Fast gewaltsam wird auf die Sinne eingehämmert, imaginäre Landschaften breiten sich aus. Konzentration durch Überreizung. Die Grenzbereiche zwischen Noise und elektronischer Tanzmusik, Singen und Sprechen, Sprache und Sprachlosigkeit erkundend, steht die Performance sowohl in der Tradition des deutschen New Wave als auch der österreichischen experimentellen Dichtung.

Immer eine gute Wahl I
00:00 - 03:00
Immer eine gute Wahl I
00:00 - 03:00
Party
00:00
ALDI
ANTR, DJ LOVE, Serena Butler

LINE-UP 00:00-02:00 Serena Butler 02:00-04:00 ANTR 04:00-06:00 DJ LOVE

Dieselhalle
Dieselhalle
AiR
21:00 - 23:00
AiR
21:00 - 23:00
Lesung
21:00
Dieselhalle
Bettina Wilpert, Henrik Pohl, Johannes Koch, Kristin Höller, Marcella Melien, Simon Sailer, Tabea Steiner, Timo Brandt

Die acht Artists in Residence des PROSANOVA | 17 stellen sich vor. Auf mehreren Leseinseln verteilt, lesen sie aus ihren Texten und erlauben Einblicke in ihre aktuellen Projekte. Der Gong verrät wann zur nächsten Insel aufgebrochen wird.

Freitag, 09. Juni

09:00
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01:00
01:30
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03:00
Außenbereich | ALDI Parkplatz
Außenbereich | ALDI Parkplatz
Auf Inseln
14:30 - 16:00
Auf Inseln
14:30 - 16:00
Lesung
14:30
Außenbereich | ALDI (bei Regen)
Alina Herbing, Birgit Birnbacher, Laura Vogt, Margarete Stokowski, Roman Ehrlich, Svealena Kutschke

Die Autor°innen laden zum literarischen Inselhopping. Der Gong verrät, wann zur nächsten Insel aufgebrochen werden muss.

COMMOONITY - All2getherNow
21:00 - 03:00
COMMOONITY - All2getherNow
21:00 - 03:00
programmierte Nachtbegleitung
21:00-open end
Stadt
moon facilitator

Für eine Nacht übernimmt moon facilitator in Kollaboration mit diversen Hildesheimer Künstler°innen das PROSANOVA und spannt ein Netz von Versammlungen und Erlebnissen über den gesamten Stadtraum. Ihre°Seine SMS leiten dir den Weg.

Rasselmania
Rasselmania
Einen Ausblick organisieren
11:30 - 12:30
Einen Ausblick organisieren
11:30 - 12:30
Gespräch
11:30
Rasselmania
Anke Stelling, Daniela Plügge

2011 fanden Anke Stelling und Daniela Plügge als Dramatikerin und Dramaturgin zueinander. Seitdem engagiert Anke Stelling für die Produktion egal welcher Textsorte Daniela Plügge als Hilfe. Stellings Texte wären ohne Plügges Mitarbeit nicht die, die sie sind. Während eines einstündigen Gesprächs geben die beiden einen Einblick in die Form ihrer Zusammenarbeit; anhand kurzer Texte diskutieren sie öffentlich, was genau sie (beruflich, füreinander) sind und was sie (beruflich, füreinander) tun.

Zwei Mehr Vier
13:00 - 14:30
Zwei Mehr Vier
13:00 - 14:30
Übersetzung
13:00
Rasselmania
Akın E. Şipal, Rebecca Martin, Yael Inokai

Ein Setting, drei Autor°innen, zwei Zeitformen. Auf Grundlage desselben Settings, verfasst eine Autorin einen Text im Vorfeld des Festivals, die anderen zwei schreiben ihren kollektiv auf der Bühne. Eine Übersetzung durch die Ebenen hindurch, mit szenischer Lesung.

Exit gender
15:00 - 17:00
Exit gender
15:00 - 17:00
Workshop
15:00
Rasselmania
Lann Hornscheidt

Gibt es etwas neben, zwischen, über oder unter “Mann” und “Frau”? Etwas jenseits der, nicht zuletzt in der Sprache, festgeschriebenen, binären Geschlechterkonzeption? Selbstverständlich!, sagt dieser Workshop und geht der Frage nach, wie literarisches Schreiben und Arbeiten in einem nicht zweigeschlechtlich gehaltenen Vorstellungsrahmen vorgehen kann. Welche Beispiele, Möglichkeiten und Schwierigkeiten gibt es, wenn das (eigene) Raster von “männlich” und “weiblich” verlassen wird? Wie möchte ich über mich und über andere schreiben und lesen? Der Workshop skizziert und diskutiert Begriffe wie entgendern, genderqueeren, genderfluid und gender non-conforming und stellt (literarische) Beispiele und Positionen sowie konkrete Möglichkeiten für ein eigenes, kreatives Sprachhandeln vor.

Aufräumen
17:30 - 19:00
Aufräumen
17:30 - 19:00
Gespräch
17:30
Rasselmania
Laura Vogt, Mithu M. Sanyal, Shida Bazyar | Moderation: Lena Vöcklinghaus

Wie klingen die Resonanzen auf einen Text, wenn sie nicht durch das Feuilleton, einen Blog oder den Klappentext abgefedert werden? Es könnte Fanpost sein, eine geradlinige Rezension, persönliche Fragen oder etwas weit ab vom Text. Hier bringen Autor°innen die Schätze mit, die wir noch nicht kennen. Einen Schuhkarton mit Briefen, Facebooknachrichten, Zeitungsannoncen, Anrufen aus der Familie - Reaktionen auf ihr Schreiben, die auf direktem Weg bei ihnen angekommen sind. Eine Form des Gesprächs über überraschenden Zuspruch, Zwiespalt oder lediglich eine Wahrnehmung. Moderiert von Lena Vöcklinghaus.

ALDI
ALDI
verstreut die identitäten
11:00 - 11:30
verstreut die identitäten
Performance
11:00
ALDI
Rike Scheffler

Rike Scheffler performt Looppoems und Live-Verdichtungen von Sprache, Sound und Gesang. Mit Vocoder, Synthesizer, Loopmaschine und Effektgerät entspannt sie Dialoge zwischen einzelnen Silben, Versen und Melodien und baut vielschichtige Klangskulpturen im Raum. Dabei spielt sie mit dem (kollektiven) Moment der Aufführung selbst und berührt politische, soziale und emotionale Themen wie Identität, Macht und Liebe mit subtiler Direktheit und außerordentlicher Suggestivität.

Ingebach-Borgmann-Preis
17:00 - 19:00
Ingebach-Borgmann-Preis
17:00 - 19:00
Verleihung
17:00
ALDI
Chris Möller, Florian Kessler, Malte Abraham, Nikola Richter, Paul Brodowsky, Sven Schaub

Im deutschsprachigen Raum werden täglich 1,3 Literaturpreise, im Gesamtvolumen des Bruttoinlandsprodukts der Bahamas vergeben, zusammengenommen entspricht das einer Gesamtfläche von 476 Fußballfeldern. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr eine Expedition in die unendlichen weiten dieser Preislandschaft unternommen. Die Berliner Lesereihe Kabeljau & Dorsch lädt ein auf die Suche nach Gold und Fata Morganas, wilden Mustangs und toten Gäulen. Angelehnt an einen alten österreichischen Brauch, wird in einer öffentlichen Jurydiskussion von Paul Brodowsky, Florian Kessler und Nikola Richter ermittelt, welcher der bester deutschsprachige Literaturpreis ist. Drei Preise sind nominiert, aber nur einer kann mit dem großen Preis nach Hause gehen. Packt eure Rasierklingen ein für den Ingebach-Borgmann-Preis.

sth that runs
20:00 - 21:00
sth that runs
20:00 - 21:00
Konzert
20:00
ALDI
a synthesizer network

(important* questions found on the internet)
RBMA: What sort of gear are you guys using in your live sets?

RBMA: How does your live set change from show to show? How has it developed over time?
                                                                (good* description found on the internet)
The party headliners came through with a mountain of gear and carte blanche to go deep. Simply put, they blew the roof off the place. We didn’t want to let this set drift into the ether, so here it is in full: just under an hour of expertly twisted techno.“
(nice* soundcloud.com/sth_that_runs)

Dieselhalle
Dieselhalle
OHP Sirka Elspaß
10:00 - 11:00
OHP Sirka Elspaß
10:00 - 11:00
Installation
10:00
Medienraum | Dieselhalle
Sirka Elspaß

Suche das Zwiegespräch, eine halbe Stunde, in einem Raum, mit einem Gedicht, setze dich aus, lege dich hin, lehne dich an.

Wie sich unsere Sprache verändert
11:00 - 12:30
Wie sich unsere Sprache verändert
11:00 - 12:30
Gespräch
11:00
Dieselhalle
Lann Hornscheidt, Margarete Stokowski, Roman Ehrlich | Guido Graf

Die Diskussion wer sich und andere wie und warum sprachlich bezeichnet, markiert und einordnet, ist in einer breiteren Öffentlichkeit angekommen, inklusive der dazugehörigen Kämpfe und Abwehrreaktionen. Das Gespräch nimmt diese als Indiz für die Wichtigkeit des Verhandelten und nährt sich von hier aus den Möglichkeiten, die literarisches Schreiben und Arbeiten für diesen Reflexions-und Veränderungsprozess bietet. Im Vordergrund steht die eigene literarische Praxis als lesende und schreibende Person, die eigenen Bedürfnisse, Vorbehalte und Haltungen. Es geht nicht darum, vorwiegend akademisch geprägte Diskurse zu diskutieren. Vielmehr suchen wir im Gespräch nach den Potentialen literarischen Schreibens und Arbeitens. Und zwar innerhalb jener gesellschaftlichen Prozesse, die Sprache als etwas begreifen das Machtverhältnisse widerspiegeln und verändern kann.

OHP Sirka Elspaß
12:30 - 16:00
OHP Sirka Elspaß
12:30 - 16:00
Installation
10:00
Medienraum | Dieselhalle
Sirka Elspaß

Suche das Zwiegespräch, eine halbe Stunde, in einem Raum, mit einem Gedicht, setze dich aus, lege dich hin, lehne dich an.

Die weite weite Sofalandschaft I
13:30 - 14:00
Die weite weite Sofalandschaft I
szenische Lesung
13:30
BOX | Dieselhalle
Malte Abraham, 3 Sprecher°innen, Emilia Schlosser und Tom Luc (Szenographie)

Ein Text, das kann ein Raum sein. Die BOX ist so ein Raum. Die Dramatiker°innen Malte Abraham und Svenja Viola Bungarten laden ein, ihre Stücke zu betreten. In Kooperation mit Emilia Schlosser und Tom Luc haben sie ihre Theatertexte in ein Raumkonzept umgesetzt, in dem Stückszenen hörbar und Stückwelten erfahrbar werden. Permanent begehbar, präsentiert sich die BOX als Intimssphäre der großen Halle. Zwei Texte, zwei Räume, zwei Lesungen täglich.

Ich warte schon seit drei Fantas auf meine Auftritt
16:00 - 17:00
Ich warte schon seit drei Fantas auf meine Auftritt
16:00 - 17:00
szenische Einrichtung
16:00
Dieselhalle
Elena Schmidt, Linda Blümchen | Regie: Branko Janack | Kostüm: Karin Rosemann | Bühne: Cleo Niemeyer | Text: Laura Naumann

Laura Naumann vereint in Ich warte schon seit drei Fantas auf meinen Auftritt mehrere Nebenrollen aus, auf deutschen Bühnen hoch- und runtergespielten, Klassikern und gibt ihnen ein Sprachrohr. Ophelia und Gertrud aus Shakespeares Hamlet sowie die stumme Kattrin aus Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht kommen zu Wort. Die Frauen nehmen sich nun endlich die Bühne, treten aus dem Schatten der Hinterbühne hervor und sprechen über eigene Erfahrungen, Meinungen und Bedürfnisse. Naumann gibt ihnen einen heutigen Blick auf die Welt und bindet aktuelle Ereignisse sowie die Geschichten ihrer Figuren mit Härte und Humor zusammen. Im Rahmen von PROSANOVA | 17 zeigen wir in einer szenischen Einrichtung die zwei Monologe all the silent ladies und lass uns reden ophelia. (Aufführungsrechte bei Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg)

OHP Sirka Elspaß
17:00 - 19:00
OHP Sirka Elspaß
17:00 - 19:00
Installation
10:00
Medienraum | Dieselhalle
Sirka Elspaß

Suche das Zwiegespräch, eine halbe Stunde, in einem Raum, mit einem Gedicht, setze dich aus, lege dich hin, lehne dich an.

Kalt ist mir nicht I
17:30 - 18:00
Kalt ist mir nicht I
szenische Lesung
17:30
BOX | Dieselhalle

Ein Text, das kann ein Raum sein. Die BOX ist so ein Raum. Die Dramatiker°innen Malte Abraham und Svenja Viola Bungarten laden ein, ihre Stücke zu betreten. In Kooperation mit Emilia Schlosser und Tom Luc haben sie ihre Theatertexte in ein Raumkonzept umgesetzt, in dem Stückszenen hörbar und Stückwelten erfahrbar werden. Permanent begehbar präsentiert sich die BOX als Intimssphäre der großen Halle. Zwei Texte, zwei Räume, zwei Lesungen täglich.

Eisenhalle
Eisenhalle
Frühstücksfernsehen
10:00 - 11:00
Frühstücksfernsehen
10:00 - 11:00
Gespräch
10:00
Eisenhalle
Litradio

Tassen gespült, Kaffee gebrüht. Inhaltliche Morgensnacks von Litradio frisch aus dem Äther. Wir essen Geld (oder Brot, wenn wir keinen Kuchen haben), lassen Namensvetter am Scheitern scheitern und fragen: willst du mit mir schreiben? Ja, nein, vielleicht. Continental Breakfast mit literarischem Abgang.

Quartet of the Golden Age
13:00 - 13:30
Quartet of the Golden Age
Konzert
13:30
Eisenhalle
Streichquartett

Quartet of the Golden Age
15:00 - 15:30
Quartet of the Golden Age
Konzert
13:30
Eisenhalle
Streichquartett

Vorabendprogramm
17:00 - 19:00
Vorabendprogramm
17:00 - 19:00
Gespräch
17:00
Eisenhalle
Litradio

Während Oma „Küstenwache“ schaut fahren wir die Partystarter auf: Litradio übersetzt mit Erdbewohnern, infiltriert mit Feministinnen das Weltall und reist zum Ende der literarischen Nahrungskette. Lustiger als der Münsteraner und verwirrender als der Wiesbadener Tatort. Hochspannung garantiert.

Kegelcenter
Kegelcenter
Markt&Möglichkeiten
11:30 - 13:00
Markt&Möglichkeiten
11:30 - 13:00
Diashow
11:30
Kegelcenter
Birgit Birnbacher, Nikola Richter | Moderation: Felix Worpenberg

Birgit Birnbacher und Nikola Richter halten ausgewählte Momente ihrer Arbeitsalltage im Vorfeld des Festivals fotografisch fest. Ausgangspunkt ist die Frage nach Szenen, Metaphern, Logos der eigenen Zeitgenossinnenschaft am Beispiel Arbeit. Unter Zeitgenossinnenschaft verstehen wir ganz schlicht die Teilhabe und Teilnahme an aktuellen Prozessen. Unter Arbeit laufen verschiedene Formen der Wertschöpfung: künstlerische, finanzielle, politische, gesellschaftliche und persönliche. Im Raum stehen Fragen nach Produktivität, Flexibilität, Motivation und Auskommen. Nach Innovation, Selbstbestimmtheit, Risiko und Gemeinschaftlichkeit. Versucht werden soll, über die Bilder und ihre Kontexte in ein Gespräch über aktuelle Entwürfe und Praktiken künstlerischer Arbeit im Kontext von Markt und Möglichkeiten zu gelangen.

Skriptor Prosa | Textwerkstatt
14:00 - 16:00
Skriptor Prosa | Textwerkstatt
14:00 - 16:00

Skriptor Prosa
14:00 - 16:00
Skriptor Prosa
14:00 - 16:00
Textwerkstatt
14:00
Kegelcenter
Anke Stelling, Shida Bazyar, Tilman Strasser | Moderation: Donat Blum

Ein Versuch, über Literatur zu sprechen. Es wird ein unveröffentlichter Text vorgetragen, danach reden Tilman Strasser, Anke Stelling und Shida Bazyar moderiert durch Donat Blum darüber, wie das jetzt war. Es gibt ein Publikum. Inspiriert durch die Solothurner Literarturtage laden wir euch ein, unveröffentlichte Texte öffentlich zu diskutieren. Textwerkstatt, Lektorat, Hinterfragung, Hervorhebung, Gespräch - sonst verschlossene Prozesse werden sichtbar gemacht.

Samstag, 10. Juni

09:00
09:30
10:00
10:30
11:00
11:30
12:00
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13:30
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15:30
16:00
16:30
17:00
17:30
18:00
18:30
19:00
19:30
20:00
20:30
21:00
21:30
22:00
22:30
23:00
23:30
00:00
00:30
01:00
01:30
02:00
02:30
03:00
Außenbereich | ALDI Parkplatz
Außenbereich | ALDI Parkplatz
TAXI
14:00 - 16:00
TAXI
14:00 - 16:00
Lesung
14:00
Stadt
Donat Blum, Maja-Maria Becker

Rufe ein Taxi! Es erwarten dich neue literarische Stimmen und eine Tour durch Hildesheim.

Nordgang
16:00 - 17:30
Nordgang
16:00 - 17:30
Spazieren
16:00
Nordstadt
Katharina Böbel

Was liegt eigentlich jenseits von Prosanova/ Sind wir jetzt vor der Bahn oder hinter der Bahn und in welchen Bahnen verlaufen die Wege und überhaupt wohin/ Und wohin gehen beim Laufen die Blicke/ Und sieht es sich durch das Gehen eigentlich leichter/ Oder geht es sich ohne zu sehen besser/ Und wann gibt es bei Googlemaps endlich eine Funktion, die mir statt dem schnellsten den schönsten Weg zeigt/ Wir waren auf der Suche nach Spaziergangsritualen und Nordstadtanekdoten, nach Naturidylle und Industriebrachen, nach Orten und Unorten. Gefunden haben wir alltägliche Geh-Gewohnheiten und einmalige Expeditionen, Kuriositäten und Industriegeschichte. Wir waren Touristen im Nachbargarten. Nordgang | 17, eine künstlerische Begehung der Nordstadt, die die Teilnehmer über gewöhnliche und ungewöhnliche Wege in vergessene Winkel führt und allseits bekannte Orte in neuem Licht zeigt. Augen auf! Es gibt noch einiges zu entdecken!

Rasselmania
Rasselmania
Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch
11:00 - 12:00
Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch
11:00 - 12:00
Lesung
11:00
Rasselmania
Michelle Steinbeck

Michelle Steinbeck liest aus ihrem Debüt "Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch". Die Ich-Erzählerin Loribeth nimmt das Publikum mit auf ihre Reise durch surreale Welten, denn es gilt, dem Vater das Kind im Koffer zurückzubringen.

Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch
12:00 - 13:00
Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch
12:00 - 13:00
Textadventure
12:00
Rasselmania
Juan S. Guse, Michelle Steinbeck

Loribeth, die Ich-Erzählerin aus Michell Steinbecks famosen Debüt nimmt das Publikum mit auf ihre Reise durch surreale Welten, denn es gilt, dem Vater das Kind im Koffer zurückzubringen. Doch was passiert, wenn die Leser°innen mehr sind als stille Reisebegleiter°innen? Wenn sie plötzlich eingreifen ins Geschehen, sogar eigene Entscheidungen treffen? Diese Veranstaltung knüpft an die vorangegangene Lesung von Michelle Steinbeck an. Auf Grundlage des Debüts haben Juan S. Guse und Fabian Habecker (Programmierung) ein Textadventure entworfen, das den Spieler°innen erlaubt in die Geschichte einzugreifen, eigene Routen zu wählen und bisher unentdeckte Kapitel zu entdecken.

Rape Revisited
15:00 - 16:00
Rape Revisited
15:00 - 16:00
Vortrag
15:00
Rasselmania
Mithu M. Sanyal

Kachelmann, Polanski, Assange, Strauss-Kahn … Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten, manifestiert sich die Haltung der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualität und Verletzbarkeit. Doch trotz breiter medialer Berichterstattung gibt es bis jetzt keine umfassende, sachliche Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen. Der Vortrag zeichnet nach, wie wir als Gesellschaft über Vergewaltigung reden und wie sich das wiederum auf die Realität von Vergewaltigung auswirkt. Schließlich ist es doch merkwürdig, dass sich beim Sprechen über sexuelle und sexualisierte Gewalt hartnäckig die Vorstellungen von aktiver, aggressiver Männlichkeit und passiver, bedrohter Weiblichkeit halten. Doch über die Jahrhunderte wurde nicht nur Sexualität, sondern auch Gewalt gegendert. Und wie spätestens seit der Silvesternacht in Köln klar geworden ist, spielt auch Rassismus eine Rolle. Von Aristoteles bis #ausnahmslos, über Foucault, feministischen Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung bis hin zu Gina-Lisa Lohfink und den Debatten um den Begriff ""Opfer"" geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann. Was bedeutet sexuelle Selbstbestimmung und Konsens wirklich? Was heißt »Nein heißt nein«? Was heißt »ja heißt ja«? Und welche Debatte müsste sich jetzt an die Reform des §177 StGB anschließen?

Trendscout: Autofiktion
17:00 - 18:30
Trendscout: Autofiktion
17:00 - 18:30
Gespräch
17:00
Rasselmania
Anke Stelling, Fatma Aydemir | Moderation: Simon Roloff

Autor°innen der Gegenwart vermengen Fakt und Fiktion beim Schreiben über sich selbst und andere. Dabei entsteht ein neues Verhältnis von Leben, Aufzeichnung und Literatur. Ist aus sich heraus schon interessant, was autobiographisch ist? Warum gibt es ein Bedürfnis nach Zusammenhängen zwischen der schreibenden Person und der erzählten Person?

Die Maschine
20:00 - 21:30
Die Maschine
20:00 - 21:30
programmiertes Schreiben
20:00
Rasselmania
Sirka Elspaß, Tilman Strasser | Moderation: Florian Stern

Es wurde etwas programmiert. Die Maschine sagt dir, was du schreiben wolltest, noch bevor du es ahnst. Sie weiß es besser, sie trickst dich aus. Und eh du dich versiehst, schreibst du die Bedienungsanleitung für den neuen BRAUN Multiquick. Doch wer füttert die Maschine und meint sie es gut mit dir? Tilman Strasser und Sirka Elspaß stellen sich moderiert von Florian Stern der Challenge.

ALDI
ALDI
Futur drei
12:00 - 12:30
Futur drei
Live Hörspiel
12:00
ALDI
Anne Munka, Tim Holland

Die Gegenwart haben sie eine Schraubendrehung weiter gedacht; Entwicklungen, die heute bereits absehbar sind, haben sich vollzogen. Bangladesch und die Malediven sind untergegangen, im Wasser treiben hilflose Menschen, new york baut wolkenkratzer als staudämme und Berlin ist durch die Flutung des Urstromtals eine freischwimmende Insel geworden. Die Bewohner*innen des immer blauer werdenden Planeten haben durch den Einsatz neuster Technologien die Möglichkeit, ihre Körper zu erweitern und zu ergänzen. Damit wird die melancholie der körper aktiv überwunden und ist auch die Anschlussfähigkeit an die neuen Wesen gewährleistet.

Zu Klangcollagen zusammengefügte Field Recordings, Musikfetzen und Sprachaufnahmen von verschiedenen Orten, Menschen und Zeiten schaffen eine Basis für die Interaktion zwischen der Klangkünstlerin Anne Munka und Sprecher sowie Autor Tim Holland.

KEINE ANGST, MEIN HERZ
14:00 - 15:00
KEINE ANGST, MEIN HERZ
14:00 - 15:00
Lesung mit Gespräch
14:00
ALDI
Olivia Wenzel

Olivia Wenzel stellt Auszüge aus ihrer Textsammlung KEINE ANGST, MEIN HERZ vor. Das Manuskript erzählt vom Woanders Sein, vermengt Reiseberichte, Notizen und Fiktionen. Wenzel nimmt mit ihrer essayistischen Erzählweise Momente in den Blick, die im Alltäglichen wurzeln und sich dann aus ihm heraus schrauben, befragt sich dabei selbst. Wie sie zu ihrem Material kommt, in welcher Form sie es anordnet und was das Ganze will, wird im Anschluss an die Lesung besprochen.

Die Spur der Töpferhand
15:00 - 19:00
Die Spur der Töpferhand
15:00 - 19:00
storytelling Workshop
15:00
ALDI
Peter Stamer

Die Erzählung legt es nicht darauf an, das pure ‚an sich’ der Sache zu überliefern wie eine Information oder ein Rapport. Sie senkt die Sache in das Leben des Berichtenden ein, um sie wieder aus ihm hervorzuholen. So haftet an der Erzählung die Spur des Erzählenden wie die Spur der Töpferhand an der Tonschale. (…) Der Erzähler nimmt, was er erzählt, aus der Erfahrung; aus der eigenen oder berichteten. Und er macht es wiederum zur Erfahrung derer, die seiner Geschichte zuhören," schreibt Walter Benjamin. Geschichten erzählen ist damit vor allem die Kunst, sie weiter zu erzählen. In diesem Weiter der Adressierung versenkt sich das erzählerische Geheimnis, das immer an den Hörer gerichtet ist. Was muss (mit-)erzählt werden? Und was muss die Erzählung notwendigerweise auslassen, damit sie im Gegenüber Platz finden kann? Welche Geschichte(n) erzählen wir eigentlich, damit sie Gehör finden? In diesem Workshop arbeiten wir an Techniken des story-tellings und der narrativen Weitergabe, der eigenen Vorstellungskraft und ihrer Mit-Teilung. (geschlossen für Autor°innen. Keine Anmeldung möglich)

OTIS FOULIE
22:00 - 23:00
OTIS FOULIE
22:00 - 23:00
Konzert
22:00
Dieselhalle
OTIS FOULIE

OTIS FOULIE steht melancholisch am Waldrand und wartet auf Regen. OTIS FOULIE geht auf die Tanzfläche und rastet aus. OTIS FOULIE umarmt dich und hält dich ein bisschen zu lange fest. OTIS FOULIE hat heute richtig Bock. Das Berliner Electronica Duo besteht aus Akia & Olivia Wenzel. Akia’s Sound aus Synthie-flächen, drückenden, manchmal vertrackt breakenden Beats und warmen Bässen amalgamiert mit Olivias Songwriting und weicher Stimme zu einem hübschen Gesamtpaket. Komm, pack’s aus, du kannst dazu tanzen!

Immer eine gute Wahl II
23:00 - 03:00
Immer eine gute Wahl II
23:00 - 03:00
Party
23:00
ALDI
Arletka, Grrrl de Sel, Lenki Balboa

LINE-UP 23:00-01:00 Arletka 01:00-03:00 Lenki Balboa 03:00-05:00 Grrrl de Sel

Dieselhalle
Dieselhalle
OHP Yevgeniy Breyger
10:00 - 11:00
OHP Yevgeniy Breyger
10:00 - 11:00
Installation
10:00
Medienraum | Dieselhalle
Yevgeniy Breyger

Suche das Zwiegespräch, eine halbe Stunde, in einem Raum, mit einem Gedicht. Setze dich aus, lege dich hin, lehne dich an.

Kalt ist mir nicht II
11:30 - 12:00
Kalt ist mir nicht II
szenische Lesung
11:30
BOX | Dieselhalle
Svenja Viola Bungarten, 3 Sprecher°innen | Szenographie: Emilia Schlosser, Tom Luc

Ein Text, das kann ein Raum sein. Die BOX ist so ein Raum. Die Dramatiker°nnen Malte Abraham und Svenja Viola Bungarten laden ein, ihre Stücke zu betreten. In Kooperation mit Emilia Schlosser und Tom Luc, haben sie ihre Theatertexte in ein Raumkonzept umgesetzt, in dem Stückszenen hörbar und Stückwelten erfahrbar werden. Permanent begehbar, präsentiert sich die BOX als Intimssphäre der großen Halle. Zwei Texte, zwei Räume, zwei Lesungen täglich.

OHP Yevgeniy Breyger
12:00 - 13:00
OHP Yevgeniy Breyger
12:00 - 13:00
Installation
10:00
Medienraum | Dieselhalle
Yevgeniy Breyger

Suche das Zwiegespräch, eine halbe Stunde, in einem Raum, mit einem Gedicht. Setze dich aus, lege dich hin, lehne dich an.

Kalami Beach
13:00 - 14:00
Kalami Beach
13:00 - 14:00
szenische Lesung
13:00
Dieselhalle
Nick-Julian Lehmann, Robert Jan Liethoff | Text: Akın E. Şipal

Ein SuhrkampTheatertext von Akın E. Şipal. Eine szenische Lesung von Robert Jan Liethoff und Nick-Julian Lehmann.

OHP Yevgeniy Breyger
14:00 - 15:00
OHP Yevgeniy Breyger
14:00 - 15:00
Installation
10:00
Medienraum | Dieselhalle
Yevgeniy Breyger

Suche das Zwiegespräch, eine halbe Stunde, in einem Raum, mit einem Gedicht. Setze dich aus, lege dich hin, lehne dich an.

Wollen wir lesen
15:00 - 16:00
Wollen wir lesen
15:00 - 16:00
Gespräch
15:00
Dieselhalle
Fatma Aydemir, Florian Kessler

Wenn du eine Neuerscheinung in Auftrag geben könntest- welche wäre das? Ein Gespräch über was wir genau jetzt lesen wollen.

OHP Yevgeniy Breyger
16:00 - 19:00
OHP Yevgeniy Breyger
16:00 - 19:00
Installation
10:00
Medienraum | Dieselhalle
Yevgeniy Breyger

Suche das Zwiegespräch, eine halbe Stunde, in einem Raum, mit einem Gedicht. Setze dich aus, lege dich hin, lehne dich an.

Die weite weite Sofalandschaft II
16:30 - 17:00
Die weite weite Sofalandschaft II
szenische Lesung
13:00
BOX | Dieselhalle
Malte Abraham, 3 Sprecher°innen | Szenographie: Emilia Schlosser, Tom Luc

Ein Text, das kann ein Raum sein. Die BOX ist so ein Raum. Die Dramatiker°innen Malte Abraham und Svenja Viola Bungarten laden ein, ihre Stücke zu betreten. In Kooperation mit Emilia Schlosser und Tom Luc haben sie ihre Theatertexte in ein Raumkonzept umgesetzt, in dem Stückszenen hörbar und Stückwelten erfahrbar werden. Permanent begehbar präsentiert sich die BOX als Intimssphäre der großen Halle. Zwei Texte, zwei Räume, zwei Lesungen täglich.

Kalami Beach
20:00 - 21:00
Kalami Beach
20:00 - 21:00
szenische Lesung
13:00
Dieselhalle
Nick-Julian Lehmann, Robert Jan Liethoff | Text: Akın E. Şipal

Ein SuhrkampTheatertext von Akın E. Şipal. Eine szenische Lesung von Robert Jan Liethoff und Nick-Julian Lehmann.

Eisenhalle
Eisenhalle
Frühstücksfernsehen
10:00 - 11:00
Frühstücksfernsehen
10:00 - 11:00
Gespräch
11:00
Eisenhalle
Litradio

Tassen gespült, Kaffee gebrüht. Inhaltliche Morgensnacks von Litradio frisch aus dem Äther. Wir essen Geld (oder Brot, wenn wir keinen Kuchen haben), lassen Namensvetter am Scheitern scheitern und fragen: willst du mit mir schreiben? Ja, nein, vielleicht. Continental Breakfast mit literarischem Abgang.

Vorabendprogramm
17:00 - 18:00
Vorabendprogramm
17:00 - 18:00
Gespräch
17:00
Eisenhalle
Litradio

Während Oma „Küstenwache“ schaut fahren wir die Partystarter auf: Litradio übersetzt mit Erdbewohnern, infiltriert mit Feministinnen das Weltall und reist zum Ende der literarischen Nahrungskette. Lustiger als der Münsteraner und verwirrender als der Wiesbadener Tatort. Hochspannung garantiert.

Kegelcenter
Kegelcenter
Die Wunder und Schrecken des Genres im Text
11:00 - 13:00
Die Wunder und Schrecken des Genres im Text
11:00 - 13:00
Workshop
11:30
Kegelcenter
Sascha Macht

Gespensterkrimi, postkoloniale Science-Fiction, Horrorschnulze, Artusroman, fröhliche Dystopie, politisches Märchen – die Variabilität der Genres ist für die Literatur Fluch und Segen zugleich. Zunächst schränken sie uns Schreibende ein, weil wir uns der hinterhältigen Tradition stellen müssen, um die Genres lebendig werden zu lassen – dann aber können wir mit ihrer Hilfe unsere faden Wirklichkeiten im Text leichten Herzens erweitern, verschmelzen oder zerbrechen, auch weil die Genres selbst es erlauben, durch uns erweitert, verschmolzen oder zerbrochen zu werden. Was also genau bedeutet ein zeitgenössisches Erzählen, das Versatzstücke unterschiedlicher Genres zu seinen Bestandteilen erklärt und damit selbstbewusst einen wandlungsfähigen Möglichkeits- als auch Erfahrungsraum behauptet? Darüber wird zu diskutieren und zu schreiben sein – also raus mit Mutters letztjährigem Geburtstagsgeschenk, ein paar präkolumbianischen Laserknarren der Sehnsucht, und zäff-zöff-züff!

Lesen Roboter Ebooks?
14:00 - 16:00
Lesen Roboter Ebooks?
14:00 - 16:00
Workshop
14:00
Kegelcenter
Guido Graf

Barcamp: Wie wollen, wie werden wir lesen? Gibt es eine digitale kritische Kompetenz? Wie wird Relevanz durch Teilen hergestellt? Das Ergebnis des Workshops wird sein: Das Programm für Litfutur 3.

Malen wir die Landschaften lieber gleich selbst
18:00 - 19:00
Malen wir die Landschaften lieber gleich selbst
18:00 - 19:00
Gespräch
18:00
Kegelcenter
Anja Kampmann, Michael Fehr

Wir wollen über Landschaften sprechen, dem Grund von dem wir ausgehen, wenn wir schreiben.

NUDE
21:00 - 22:00
NUDE
21:00 - 22:00
Lesung
21:00
Kegelcenter
Johanna Maxl

Eine performative Lesung über holographische Octopi der Tiefsee, urbane Slums, über Haut, das Bein des Bösen, eine Lesung im Bett.

Sonntag, 11. Juni

09:00
09:30
10:00
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11:00
11:30
12:00
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13:00
13:30
14:00
14:30
15:00
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16:00
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17:00
17:30
18:00
18:30
19:00
19:30
20:00
20:30
21:00
21:30
22:00
Außenbereich | ALDI Parkplatz
Außenbereich | ALDI Parkplatz
TAXI
13:00 - 15:00
TAXI
13:00 - 15:00
Lesung
13:00
Stadt
Shida Bazyar

Rufe ein Taxi! Es erwarten dich neue literarische Stimmen und eine Tour durch Hildesheim.

Auf Inseln
16:30 - 18:00
Auf Inseln
16:30 - 18:00
Lesung
16:30
Außenbereich | ALDI (bei Regen)
Lea Schneider, Michael Fehr, Olga Grjasnowa, Svenja Leiber, Yael Inokai

Die Autor°innen laden zum literarischen Inselhopping. Der Gong verrät, wann zur nächsten Insel aufgebrochen werden kann.

Rasselmania
Rasselmania
Die sogenannte Wahrheit
14:00 - 15:30
Die sogenannte Wahrheit
14:00 - 15:30
Gespräch
14:00
Rasselmania
Olga Grjasnowa, Svealena Kutschke, Svenja Leiber | Moderation: Tilman Strasser

Welchen Wahrheitsanspruch haben Texte? Wem gehört die Geschichte? Wie schafft man eine Balance aus "Fakten" und "Erzählung" und muss es diese Balance geben? Olga Grjasnowa, Svealena Kutschke und Svenja Leiber werden von Tilman Strasser gefragt, wozu ein Text überhaupt recherchiert sein muss.

ALDI
ALDI
,,A STORY WE REMEMBER TO TELL"
12:00 - 13:00
,,A STORY WE REMEMBER TO TELL"
12:00 - 13:00
Performance
12:00
ALDI
Chris Möller, Donat Blum, Michelle Steinbeck, Rebecca Martin, Sascha Macht, Xifan Yang, Yael Inokai

Was erinnern wir von Texten, die wir gelesen haben? Welche Aspekte hält unser Gedächtnis fest, welche fallen durch? Wie unterscheidet sich unser Leseerlebnis von dem der Anderen? "A STORY WE REMEMBER TO TELL" geht der Rekapitulation der Rezeption auf die Spur. Vier Künstler°innen erzählen aus der Erinnerung einen Text in voller Länge nach, dabei konzentrieren sie sich auf Aspekte, die sie für wichtig und essentiell für das Gelesene halten. Nah an ihnen dran ist ein°e Zeuge°in, die das gehörte im nächsten Schritt wieder erzählt. Der Vorgang wiederholt sich einige Male nach dem Stille-Post-Prinzip, bis am Ende die Ausgangsgeschichte womöglich eine ganz andere ist, bis die Akzente sich verschieben, bis ein Text erzählt wird, der so nie da war. Das Ganze findet in einem offenen Raum statt, das Publikum kann sich frei bewegen. Nach 10 Minuten tönt der Gong, die Zeug°innen übernehmen, die nächste Nacherzählung beginnt. Nach einer Idee von Silke Bake und Peter Stamer.

Entschuldige mal, ich denke, das wird jetzt eine Weile driften*
15:30 - 16:30
Entschuldige mal, ich denke, das wird jetzt eine Weile driften*
15:30 - 16:30
Videotext Performance
15:30
ALDI
Maren Kames

2 Screens, 1 Textprotokoll, 1 Soundprotokoll, 1 Schreiberin, 1 Djane, x Material
1 Operation am offenen Prozess
-------------------------------------------------------
* DRIFT (Linguistik): langsamer Sprachwandel. DRIFT (Nachrichtentechnik): langsame Änderung im Signalweg. DRIFTEN (Motorsport): Fahrer versucht sein Fahrzeug zum Übersteuern zu bringen, während er die Kontrolle und ein hohes Fahrtempo beibehält. ABDRIFT (Luft- und Seefahrttechnik): Abweichung eines Kurses vom Steuerkurs. DRIFTSTROM (Hydrologie): oberflächennahe Wasserströmung durch Windeinfluss. AUSSERDEM: langsame Mikrobewegungen des Auges. In ländlichen Gebieten ein Weg für den Viehtrieb. In der Messtechnik eine sich kontinuierlich in der Richtung verändernde systematische Abweichung, siehe auch: TREND.

Victoria Semel
20:00 - 21:00
Victoria Semel
20:00 - 21:00
Konzert
20:00
ALDI
Toja Semel

Die Band der jungen Singer-Songwriterin aus Osnabrück wurde 2016 mit dem StudyUp Award ausgezeichnet und überzeugt mit einem wilden Mix aus kommerzieller Popmusik und kreativer Mucker Mucke. Anlässlich des Prosanova Festivals wird die Musikerin in intimer Duo Besetzung mit Schlagzeuger Jonas Stadelmaier am 11.06 erstmals in Hildesheim auftreten

Dieselhalle
Dieselhalle
tell me about the mountains
12:00 - 13:00
tell me about the mountains
12:00 - 13:00
Text-Raum-Installation
12:00
Dieselhalle
Eva Herunter, Marie Gamillscheg

Erst entdecken wir die Ausbisse an der Erdoberfläche. Wir schlagen diese auf, hacken die Erzadern frei, immer tiefer in den Berg hinein – wer Texte wie Berge behandelt, kann tiefe Stollen graben. Aber nur wer die Schichten behutsam abträgt und dem brutalen Freisprengen des Textes mit sensibler Sprache begegnet, kann tauben Stein von gutem Material unterscheiden. In einer Raum-Sound-Performance wollen wir Textschichten aufheben und untergraben, wir wollen erfahren und erfahrbar machen, woher das Glitzern kommt.

Kalt ist mir nicht III
13:00 - 13:30
Kalt ist mir nicht III
szenische Lesung
12:00
BOX | Dieselhalle
Svenja Viola Bungarten, 3 Sprecher°innen, Emilia Schlosser und Tom Luc (Szenographie)

Ein Text, das kann ein Raum sein. Die BOX ist so ein Raum. Die Dramatiker°nnen Malte Abraham und Svenja Viola Bungarten laden ein, ihre Stücke zu betreten. In Kooperation mit Emilia Schlosser und Tom Luc haben sie ihre Theatertexte in ein Raumkonzept umgesetzt, in dem Stückszenen hörbar und Stückwelten erfahrbar werden. Permanent begehbar präsentiert sich die BOX als Intimssphäre der großen Halle. Zwei Texte, zwei Räume, zwei Lesungen täglich.

Die weite weite Sofalandschaft III
14:00 - 14:30
Die weite weite Sofalandschaft III
szenische Lesung
14:00
BOX | Dieselhalle
Malte Abraham, 3 Sprecher°innen, Emilia Schlosser und Tom Luc (Szenographie)

Ein Text, das kann ein Raum sein. Die BOX ist so ein Raum. Die Dramatiker°nnen Malte Abraham und Svenja Viola Bungarten laden ein, ihre Stücke zu betreten. In Kooperation mit Emilia Schlosser und Tom Luc haben sie ihre Theatertexte in ein Raumkonzept umgesetzt, in dem Stückszenen hörbar und Stückwelten erfahrbar werden. Permanent begehbar präsentiert sich die BOX als Intimssphäre der großen Halle. Zwei Texte, zwei Räume, zwei Lesungen täglich.

Ich warte schon seit drei Fantas auf meinen Auftritt
15:30 - 16:30
Ich warte schon seit drei Fantas auf meinen Auftritt
15:30 - 16:30
szenische Einrichtung
15:30
Dieselhalle
Branko Janack (Regie), Cleo Niemeyer (Bühne), Elena Schmidt, Linda Blümchen, Karin Rosemann (Kostüm)

Laura Naumann vereint in Ich warte schon seit drei Fantas auf meinen Auftritt mehrere Nebenrollen aus, auf deutschen Bühnen hoch- und runtergespielten, Klassikern und gibt ihnen ein Sprachrohr. Ophelia und Gertrud aus Shakespeares Hamlet sowie die stumme Kattrin aus Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht kommen zu Wort. Die Frauen nehmen sich nun endlich die Bühne, treten aus dem Schatten der Hinterbühne hervor und sprechen über eigene Erfahrungen, Meinungen und Bedürfnisse. Naumann gibt ihnen einen heutigen Blick auf die Welt und bindet aktuelle Ereignisse sowie die Geschichten ihrer Figuren mit Härte und Humor zusammen. Im Rahmen von PROSANOVA | 17 zeigen wir in einer szenischen Einrichtung die zwei Monologe all the silent ladies und lass uns reden ophelia aus dem Stück. (Aufführungsrechte bei Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg)

Eisenhalle
Eisenhalle
Frühstücksfernsehen
11:00 - 12:00
Frühstücksfernsehen
11:00 - 12:00
Gespräch
11:00
Eisenhalle
Litradio

Tassen gespült, Kaffee gebrüht. Inhaltliche Morgensnacks von Litradio frisch aus dem Äther. Wir essen Geld (oder Brot, wenn wir keinen Kuchen haben), lassen Namensvetter am Scheitern scheitern und fragen: willst du mit mir schreiben? Ja, nein, vielleicht. Continental Breakfast mit literarischem Abgang.

Vorabendprogramm
17:00 - 18:00
Vorabendprogramm
17:00 - 18:00
Gespräch
17:00
Eisenhalle
Litradio

Während Oma „Küstenwache“ schaut fahren wir die Partystarter auf: Litradio übersetzt mit Erdbewohnern, infiltriert mit Feministinnen das Weltall und reist zum Ende der literarischen Nahrungskette. Lustiger als der Münsteraner und verwirrender als der Wiesbadener Tatort. Hochspannung garantiert.

Kegelcenter
Kegelcenter
Die Maschine
12:00 - 13:30
Die Maschine
12:00 - 13:30
Workshop
12:00
Kegelcenter
Lasse Kohlmeyer

Klaut uns die Maschine den Job? Nein, denn die Maschine funktioniert nur mit euch gemeinsam. Aber wer schreibt hier mit wem? In diesem Workshop wollen wir die Möglichkeiten von Digitalisierung im Schreibprozess ausloten, diskutieren und vor allem: spielerisch die Maschine erforschen.

Skriptor Lyrik
14:00 - 16:00
Skriptor Lyrik
14:00 - 16:00
Textwerkstatt
14:00
Kegelcenter
Lea Schneider, Michael Fehr, Michelle Steinbeck | Moderation: Yevgeniy Breyger

Ein Versuch, über Literatur zu sprechen. Es wird ein unveröffentlichter Text vorgetragen, danach reden Lea Schneider, Michael Fehr und Michelle Steinbeck moderiert durch Yevgeniy Breyger darüber, wie das jetzt war. Es gibt ein Publikum. Inspiriert durch die Solothurner Literarturtage laden wir euch ein, unveröffentlichte Texte öffentlich zu diskutieren. Textwerkstatt, Lektorat, Hinterfragung, Hervorhebung, Gespräch - sonst verschlossene Prozesse werden sichtbar gemacht.

09:00
10:00
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18:00
19:00
Donnerstag, 08. Juni
Donnerstag, 08. Juni
your exhibition
19:00 - 23:00
your exhibition
19:00 - 23:00
Soundinstallation
Rike Scheffler, Horst Koerner
Hermannstraße

Eine imaginative Ausstellung in Deinem Kopf, für Stimme, Körper, 3 Räume und 2 Treppen. Rike Schefflers Soundinstallation „your exhibition“ widmet sich dem imaginativen und realitätsschaffenden Potenzial von Sprache. In Kooperation mit dem Soundvirtuosen Horst Koerner überblendet sie inhalts- und assoziationsgeladene Geräusche mit narrativen Momenten, Versen und Licht. Wer den Ausstellungsraum betritt, findet sich wieder im Resonanzraum Gedicht. Sprache und Text wird hier als Klangbett erlebbar, zu weißem Papier und Haut im Surround, beschreib- und greifbar je nach Standpunkt der Ohren und eigenen Betrachtung.

Ziehe einen Kranich
19:00 - 23:00
Ziehe einen Kranich
19:00 - 23:00
Installation
Rebecca Martin
Dieselhalle

Jeder Teil des Schwarms trägt seinen Teil der Geschichte. Die Formation unterliegt einem verborgenen Code. Die Installation entzieht sich der übergeordneten Narration und entwirft für jeden Teil eine neue mögliche Geschichte.

Diskursbingo
19:00 - 23:00
Diskursbingo
19:00 - 23:00
Bingo
Fabian Thomas
http://prosanova.net/diskursbingo

Irgendwo zwischen Gesellschaftsspiel und Geocaching ist das von Fabian Thomas erdachte und kuratierte Projekt DISKURSBINGO anzusiedeln. Entdecke auf dem PROSANOVA-Gelände verstreutes weiterführendes Material zum Festivalprogramm, spiele damit, bearbeite oder verfremde es und lade deine Ergebnisse bei Facebook, Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #diskursbingo hoch. DISKURSBINGO begleitet während des gesamten Festivalzeitraums das Programm, ist Programmpunkt und Metaprogramm in einem. Jeder Festivalbesucher hat die Möglichkeit, sich einzuklinken und so selbst Teil des Festivalprogramms zu werden. Benötigt wird ein internetfähiges Smartphone.

Freitag, 09. Juni
Freitag, 09. Juni
your exhibition
10:00 - 19:00
your exhibition
10:00 - 19:00
Soundinstallation
Rike Scheffler, Horst Koerner
Hermannstraße

Eine imaginative Ausstellung in Deinem Kopf, für Stimme, Körper, 3 Räume und 2 Treppen. Rike Schefflers Soundinstallation „your exhibition“ widmet sich dem imaginativen und realitätsschaffenden Potenzial von Sprache. In Kooperation mit dem Soundvirtuosen Horst Koerner überblendet sie inhalts- und assoziationsgeladene Geräusche mit narrativen Momenten, Versen und Licht. Wer den Ausstellungsraum betritt, findet sich wieder im Resonanzraum Gedicht. Sprache und Text wird hier als Klangbett erlebbar, zu weißem Papier und Haut im Surround, beschreib- und greifbar je nach Standpunkt der Ohren und eigenen Betrachtung.

Ziehe einen Kranich
10:00 - 19:00
Ziehe einen Kranich
10:00 - 19:00
Installation
Rebecca Martin
Dieselhalle

Jeder Teil des Schwarms trägt seinen Teil der Geschichte. Die Formation unterliegt einem verborgenen Code. Die Installation entzieht sich der übergeordneten Narration und entwirft für jeden Teil eine neue mögliche Geschichte.

Diskursbingo
10:00 - 19:00
Diskursbingo
10:00 - 19:00
Bingo
Fabian Thomas
http://prosanova.net/diskursbingo

Irgendwo zwischen Gesellschaftsspiel und Geocaching ist das von Fabian Thomas erdachte und kuratierte Projekt DISKURSBINGO anzusiedeln. Entdecke auf dem PROSANOVA-Gelände verstreutes weiterführendes Material zum Festivalprogramm, spiele damit, bearbeite oder verfremde es und lade deine Ergebnisse bei Facebook, Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #diskursbingo hoch. DISKURSBINGO begleitet während des gesamten Festivalzeitraums das Programm, ist Programmpunkt und Metaprogramm in einem. Jeder Festivalbesucher hat die Möglichkeit, sich einzuklinken und so selbst Teil des Festivalprogramms zu werden. Benötigt wird ein internetfähiges Smartphone.

Samstag, 10. Juni
Samstag, 10. Juni
your exhibition
10:00 - 19:00
your exhibition
10:00 - 19:00
Soundinstallation
Rike Scheffler, Horst Koerner
Hermannstraße

Eine imaginative Ausstellung in Deinem Kopf, für Stimme, Körper, 3 Räume und 2 Treppen. Rike Schefflers Soundinstallation „your exhibition“ widmet sich dem imaginativen und realitätsschaffenden Potenzial von Sprache. In Kooperation mit dem Soundvirtuosen Horst Koerner überblendet sie inhalts- und assoziationsgeladene Geräusche mit narrativen Momenten, Versen und Licht. Wer den Ausstellungsraum betritt, findet sich wieder im Resonanzraum Gedicht. Sprache und Text wird hier als Klangbett erlebbar, zu weißem Papier und Haut im Surround, beschreib- und greifbar je nach Standpunkt der Ohren und eigenen Betrachtung.

Ziehe einen Kranich
10:00 - 19:00
Ziehe einen Kranich
10:00 - 19:00
Installation
Rebecca Martin
Dieselhalle

Jeder Teil des Schwarms trägt seinen Teil der Geschichte. Die Formation unterliegt einem verborgenen Code. Die Installation entzieht sich der übergeordneten Narration und entwirft für jeden Teil eine neue mögliche Geschichte.

Diskursbingo
10:00 - 19:00
Diskursbingo
10:00 - 19:00
Bingo
Fabian Thomas
http://prosanova.net/diskursbingo

Irgendwo zwischen Gesellschaftsspiel und Geocaching ist das von Fabian Thomas erdachte und kuratierte Projekt DISKURSBINGO anzusiedeln. Entdecke auf dem PROSANOVA-Gelände verstreutes weiterführendes Material zum Festivalprogramm, spiele damit, bearbeite oder verfremde es und lade deine Ergebnisse bei Facebook, Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #diskursbingo hoch. DISKURSBINGO begleitet während des gesamten Festivalzeitraums das Programm, ist Programmpunkt und Metaprogramm in einem. Jeder Festivalbesucher hat die Möglichkeit, sich einzuklinken und so selbst Teil des Festivalprogramms zu werden. Benötigt wird ein internetfähiges Smartphone.

Sonntag, 11. Juni
Sonntag, 11. Juni
your exhibition
10:00 - 19:00
your exhibition
10:00 - 19:00
Soundinstallation
Rike Scheffler, Horst Koerner
Hermannstraße

Eine imaginative Ausstellung in Deinem Kopf, für Stimme, Körper, 3 Räume und 2 Treppen. Rike Schefflers Soundinstallation „your exhibition“ widmet sich dem imaginativen und realitätsschaffenden Potenzial von Sprache. In Kooperation mit dem Soundvirtuosen Horst Koerner überblendet sie inhalts- und assoziationsgeladene Geräusche mit narrativen Momenten, Versen und Licht. Wer den Ausstellungsraum betritt, findet sich wieder im Resonanzraum Gedicht. Sprache und Text wird hier als Klangbett erlebbar, zu weißem Papier und Haut im Surround, beschreib- und greifbar je nach Standpunkt der Ohren und eigenen Betrachtung.

Ziehe einen Kranich
10:00 - 19:00
Ziehe einen Kranich
10:00 - 19:00
Installation
Rebecca Martin
Dieselhalle

Jeder Teil des Schwarms trägt seinen Teil der Geschichte. Die Formation unterliegt einem verborgenen Code. Die Installation entzieht sich der übergeordneten Narration und entwirft für jeden Teil eine neue mögliche Geschichte.

Diskursbingo
10:00 - 19:00
Diskursbingo
10:00 - 19:00
Bingo
Fabian Thomas
http://prosanova.net/diskursbingo

Irgendwo zwischen Gesellschaftsspiel und Geocaching ist das von Fabian Thomas erdachte und kuratierte Projekt DISKURSBINGO anzusiedeln. Entdecke auf dem PROSANOVA-Gelände verstreutes weiterführendes Material zum Festivalprogramm, spiele damit, bearbeite oder verfremde es und lade deine Ergebnisse bei Facebook, Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #diskursbingo hoch. DISKURSBINGO begleitet während des gesamten Festivalzeitraums das Programm, ist Programmpunkt und Metaprogramm in einem. Jeder Festivalbesucher hat die Möglichkeit, sich einzuklinken und so selbst Teil des Festivalprogramms zu werden. Benötigt wird ein internetfähiges Smartphone.

| artists in residence

Das Artist in Residence-Programm des PROSANOVA | 17, das vom 8. bis 11. Juni 2017 stattfindet, begreift sich als Forum für eigene Texte und Themen der bis zu acht Künstler°innen. Am 6. und 7. Juni 2017 bietet das AiR-Programm Workshops und Textwerkstätten, die eigens für den Rahmen konzipiert wurden. Die Künstler°innen werden Teil des Hauptprogramms sein und außerdem in der Festivalausgabe der BELLA triste veröffentlicht. 

Bewerben konnten sich Autor°innen, die nicht älter als 35 Jahre sind und deren bisherige Veröffentlichungen nicht über Zeitschriften und Anthologien hinausgehen. Der eingesendete, deutschsprachige Text konnte jeder Gattung und Zwischengattung angehören. Das Bewerbungsverfahren war anonymisiert. 

Die Artists in Residence sind 

Timo Brandt 

Kristin Höller

Johannes Koch

Marcella Melien

Simon Sailer

Tabea Steiner

Henrik Pohl

Bettina Wilpert

Bei Fragen zum AiR-Programm wendet euch gerne an air@prosanova.net.

| schulprogramm

Auch diesmal wird es bei PROSANOVA wieder ein Vermittlungsprogramm in Schulen geben. 

Über einen Zeitraum von sechs Monaten hinweg wird die Entstehung des Festivals gemeinsam mit den Schüler°innen in AGs beobachtet, die vierzehntägig stattfinden. Die Leitung übernehmen Studierende aus den Master- Studiengängen Kulturvermittlung und Literarisches Schreiben. 

In diesem Rahmen werden Fragen zum Schreiben der Schüler°innen gestellt, Stile und Genres ausprobiert und das Festival in literarischen Texten ergänzt. Es wird also vor allem eins: Selbst geschrieben.

Während der Festivaltage wird es die Möglichkeit geben, Autor°innen ausgewählter Veranstaltungen zu einem Gespräch zu treffen,  wodurch die Schüler°innen unmittelbar in das Festivalgeschehen eingebunden werden.  

Bei Fragen zum Schulprogramm wendet euch gerne an schulprogramm@prosanova.net

Am Programm nehmen folgende Hildesheimer Schulen teil: 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 Das Schulprogramm wird möglich gemacht durch eine Kooperation mit der Cluster Sozialagentur Hildesheim. 

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