| künstler°innen

| timetable

09:00
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Don­ners­tag, 8. Juni 
Don­ners­tag, 8. Juni 
Dis­kurs­bin­go | dura­tio­nal
09:00 — 09:45
Dis­kurs­bin­go | dura­tio­nal
dura­tio­nal
Ort
Fabi­an Tho­mas

Irgend­wo zwi­schen Gesell­schafts­spiel und Geo­caching ist das von Fabi­an Tho­mas erdach­te und kura­tier­te Pro­jekt DISKURSBINGO anzu­sie­deln. Ent­de­cke auf dem PRO­SA­NO­VA-Gelän­de ver­streu­tes wei­ter­füh­ren­des Mate­ri­al zum Fes­ti­val­pro­gramm, spie­le damit, bear­bei­te oder ver­frem­de es und lade dei­ne Ergeb­nis­se bei Face­book, Twit­ter oder Ins­ta­gram mit dem Hash­tag #dis­kurs­bin­go hoch. DISKURSBINGO beglei­tet wäh­rend des gesam­ten Fes­ti­val­zeit­raums das Pro­gramm, ist Pro­gramm­punkt und Meta­pro­gramm in einem. Jeder Fes­ti­val­be­su­cher hat die Mög­lich­keit, sich ein­zu­klin­ken und so selbst Teil des Fes­ti­val­pro­gramms zu wer­den. Benö­tigt wird ein inter­net­fä­hi­ges Smart­pho­ne.

Eröff­nung
17:00 — 18:00
Eröff­nung des PROSANOVA | 2017
Eröff­nung
17.00

Fei­er­li­che Eröff­nung des PROSANOVA | 17 Fes­ti­vals!

Zwi­schen den Stof­fen | Lec­tu­re Per­for­man­ce
19:00 — 21:00
Zwi­schen den Stof­fen | Lec­tu­re Per­for­man­ce
19:00 — 21:00
19.00
Ras­sel­ma­nia
Maja-Maria Becker, Sascha Macht, Johan­na Maxl

Die Autor°innen stel­len jeweils in 30 Minu­ten in Form einer Lec­tu­re Per­for­man­ce ihre aktu­el­len oder auch abge­schlos­se­nen Pro­jek­te vor. Hier­für berei­ten sie die eigene/n Arbeitsweisen/Recherche/ Fin­dungs­pha­se für ein Publi­kum auf. Es geht dabei weni­ger um die Vor­stel­lung der Roman­hand­lung oder ähn­li­ches, als um eine Vor­stel­lung des Mate­ri­als selbst. Was ist eine Idee / kann man sie zei­gen? Kommt man bei­spiels­wei­se vom Bild zur Lite­ra­tur und wie­der zurück zum Bild? Was macht Fremd­li­te­ra­tur mit dem eige­nen Text? 

Ich zer­rei­ße mein Auge, dein Spie­gel­bild | Per­for­man­ce
23:00 — 00:00
Ich zer­rei­ße mein Auge, dein Spie­gel­bild | Per­for­man­ce
23.00
ORAVIN

In “Ich zer­rei­ße mein Auge, dein Spie­gel­bild” bringt der öster­rei­chi­sche Dich­ter, Musi­ker und Per­for­mer Ora­vin sei­ne eben­so redu­zier­ten wie obses­siv durch­kom­po­nier­ten Tex­te auf den Dance­floor. Schmerz­haft flir­ren­de Syn­the­si­zer­so­unds tref­fen auf fla­ckern­de Visu­als, tanz­ba­re Beats auf eine ver­frem­de­te Stim­me. Fast gewalt­sam wird auf die Sin­ne ein­ge­häm­mert, ima­gi­nä­re Land­schaf­ten brei­ten sich aus. Kon­zen­tra­ti­on durch Über­rei­zung. Die Grenz­be­rei­che zwi­schen Noi­se und elek­tro­ni­scher Tanz­mu­sik, Sin­gen und Spre­chen, Spra­che und Sprach­lo­sig­keit erkun­dend, steht die Per­for­man­ce sowohl in der Tra­di­ti­on des deut­schen New Wave als auch der öster­rei­chi­schen expe­ri­men­tel­len Dich­tung.

Frei­tag, 9. Juni 
Frei­tag, 9. Juni 
Dis­kurs­bin­go | dura­tio­nal
09:00 — 09:45
Dis­kurs­bin­go | dura­tio­nal
dura­tio­nal
Ort
Fabi­an Tho­mas

Irgend­wo zwi­schen Gesell­schafts­spiel und Geo­caching ist das von Fabi­an Tho­mas erdach­te und kura­tier­te Pro­jekt DISKURSBINGO anzu­sie­deln. Ent­de­cke auf dem PRO­SA­NO­VA-Gelän­de ver­streu­tes wei­ter­füh­ren­des Mate­ri­al zum Fes­ti­val­pro­gramm, spie­le damit, bear­bei­te oder ver­frem­de es und lade dei­ne Ergeb­nis­se bei Face­book, Twit­ter oder Ins­ta­gram mit dem Hash­tag #dis­kurs­bin­go hoch. DISKURSBINGO beglei­tet wäh­rend des gesam­ten Fes­ti­val­zeit­raums das Pro­gramm, ist Pro­gramm­punkt und Meta­pro­gramm in einem. Jeder Fes­ti­val­be­su­cher hat die Mög­lich­keit, sich ein­zu­klin­ken und so selbst Teil des Fes­ti­val­pro­gramms zu wer­den. Benö­tigt wird ein inter­net­fä­hi­ges Smart­pho­ne.

Wie sich unse­re Spra­che ver­än­dert | Gespräch
11:00 — 13:00
Wie sich unse­re Spra­che ver­än­dert | Gespräch
11:00 — 13:00
13.00
Die­sel­hal­le
Roman Ehr­li­ch, Gui­do Graf, Lann Horn­scheidt, Mar­ga­re­te Sto­kow­ski

Die Dis­kus­si­on wer sich und ande­re wie und war­um sprach­li­ch bezeich­net, mar­kiert und ein­ord­net, ist in einer brei­te­ren Öffent­lich­keit ange­kom­men, inklu­si­ve der dazu­ge­hö­ri­gen Kämp­fe und Abwehr­re­ak­tio­nen. Das Gespräch nimmt die­se als Indiz für die Wich­tig­keit des Ver­han­del­ten und nährt sich von hier aus den Mög­lich­kei­ten, die lite­ra­ri­sches Schrei­ben und Arbei­ten für die­sen Refle­xi­ons-und Ver­än­de­rungs­pro­zess bie­tet. Im Vor­der­grund steht die eige­ne lite­ra­ri­sche Pra­xis als lesen­de und schrei­ben­de Per­son, die eige­nen Bedürf­nis­se, Vor­be­hal­te und Hal­tun­gen. Es geht nicht dar­um, vor­wie­gend aka­de­mi­sch gepräg­te Dis­kur­se zu dis­ku­tie­ren. Viel­mehr suchen wir im Gespräch nach den Poten­tia­len lite­ra­ri­schen Schrei­bens und Arbei­tens. Und zwar inner­halb jener gesell­schaft­li­chen Pro­zes­se, die Spra­che als etwas begrei­fen das Macht­ver­hält­nis­se wider­spie­geln und ver­än­dern kann. 

Markt&Möglichkeiten
11:30 — 13:00
Markt&Möglichkeiten
11:30 — 13:00
11.30
Kegel­cen­ter
Bir­git Birn­ba­cher, Niko­la Rich­ter

Aus­gangs­punkt ist die Fra­ge nach Sze­nen, Meta­phern, Logos der eige­nen Zeit­ge­nos­sin­nen­schaft am Bei­spiel Arbeit. Unter Zeit­ge­nos­sin­nen­schaft ver­ste­hen wir ganz schlicht die Teil­ha­be und Teil­nah­me an aktu­el­len Pro­zes­sen. Unter Arbeit lau­fen ver­schie­de­ne For­men der Wert­schöp­fung: künst­le­ri­sche, finan­zi­el­le, poli­ti­sche, gesell­schaft­li­che und per­sön­li­che. Im Raum ste­hen Fra­gen nach Pro­duk­ti­vi­tät, Fle­xi­bi­li­tät, Moti­va­ti­on und Aus­kom­men. Nach Inno­va­ti­on, Selbst­be­stimmt­heit, Risi­ko und Gemein­schaft­lich­keit. Ver­sucht wer­den soll, über im Vor­feld ent­stan­de­ne Bil­der und ihre Kon­tex­te in ein Gespräch über aktu­el­le Ent­wür­fe und Prak­ti­ken künst­le­ri­scher Arbeit im Kon­text von Markt und Mög­lich­kei­ten zu gelan­gen. Mode­riert von Felix Wor­pen­berg.

Einen Aus­bli­ck orga­ni­sie­ren | Gespräch
12:00 — 13:00
Einen Aus­bli­ck orga­ni­sie­ren | Gespräch
12.00
Ras­sel­ma­nia
Danie­la Plüg­ge, Anke Stel­ling

2011 fan­den Anke Stel­ling und Danie­la Plüg­ge als Dra­ma­ti­ke­rin und Dra­ma­tur­gin zuein­an­der. Seit­dem enga­giert Anke Stel­ling für die Pro­duk­ti­on egal wel­cher Text­sor­te Danie­la Plüg­ge als Hil­fe. Stel­lings Tex­te wären ohne Plüg­ges Mit­ar­beit nicht die, die sie sind. Wäh­rend eines ein­stün­di­gen Gesprächs geben die bei­den einen Ein­bli­ck in die Form ihrer Zusam­men­ar­beit; anhand kur­zer Tex­te dis­ku­tie­ren sie öffent­li­ch, was gen­au sie (beruf­li­ch, für­ein­an­der) sind und was sie (beruf­li­ch, für­ein­an­der) tun. 

Skrip­tor Pro­sa | Text­werk­statt
14:00 — 16:00
Skrip­tor Pro­sa | Text­werk­statt
14:00 — 16:00
14.00
Kegel­cen­ter
Shi­da Bazyar, Donat Blum, Anke Stel­ling, Til­man Stras­ser

Ein Ver­su­ch, öffent­li­ch über Lite­ra­tur zu spre­chen. In einer 80-minü­ti­gen Ses­si­on wird zuer­st ein unver­öf­fent­lich­ter Text vor­ge­tra­gen, dana­ch spricht eine drei­köp­fi­ge Grup­pe aus Autor°innen dar­über, wie das jetzt war. Die Leu­te im Publi­kum bekom­men den Text als Kopie und kön­nen so mit­le­sen und gegen Ende auch mit­dis­ku­tie­ren. Hin­zu kommt ein Mode­ra­tor, der das Gan­ze zusam­men­hält. Inspi­riert durch die Solo­thur­ner Liter­art­ur­ta­ge laden wir euch ein, unver­öf­fent­lich­te Tex­te öffent­li­ch zu dis­ku­tie­ren. Text­werk­statt, Lek­to­rat, Hin­ter­fra­gung, Her­vor­he­bung, Gespräch — son­st ver­schlos­se­ne Pro­zes­se wer­den in die­sem For­mat sicht­bar gemacht. 

Auf Inseln | Lesung
14:00 — 16:00
Auf Inseln | Lesung
14:00 — 16:00
14.00
Außen­be­reich
Bir­git Birn­ba­cher, Roman Ehr­li­ch, Ali­na Her­bing, Svea­lena Kutsch­ke, Mar­ga­re­te Sto­kow­ski und Lau­ra Vogt

Die Autor°innen laden zum lite­ra­ri­schen Insel­hop­ping. Der Gong ver­rät, wann zur nächs­ten Insel auf­ge­bro­chen wer­den muss. 

Exit gen­der | Work­shop
15:00 — 17:00
Exit gen­der | Work­shop
15:00 — 17:00
15.00
Lann Horn­scheidt

Gibt es etwas neben, zwi­schen, über oder unter “Mann” und “Frau”? Etwas jen­seits der, nicht zuletzt in der Spra­che, fest­ge­schrie­be­nen, binä­ren Geschlech­ter­kon­zep­ti­on? Selbst­ver­ständ­li­ch!, sagt die­ser Work­shop und geht der Fra­ge nach, wie lite­ra­ri­sches Schrei­ben und Arbei­ten in einem nicht zwei­ge­schlecht­li­ch gehal­te­nen Vor­stel­lungs­rah­men vor­ge­hen kann. Wel­che Bei­spie­le, Mög­lich­kei­ten und Schwie­rig­kei­ten gibt es, wenn das (eige­ne) Ras­ter von “männ­li­ch” und “weib­li­ch” ver­las­sen wird? Wie möch­te ich über mich und über ande­re schrei­ben und lesen? Der Work­shop skiz­ziert und dis­ku­tiert Begrif­fe wie ent­gen­dern, gen­der­quee­ren, gen­der­fluid und gen­der non-con­for­ming und stellt (lite­ra­ri­sche) Bei­spie­le und Posi­tio­nen sowie kon­kre­te Mög­lich­kei­ten für ein eige­nes, krea­ti­ves Sprach­han­deln vor. 

Auf­räu­men
17:00 — 19:00
Auf­räu­men
17:00 — 19:00
17.00
Kegel­cen­ter
Shi­da Bazyar, Mit­hu M. Sanyal, Lau­ra Vogt, Lena Vöck­ling­haus

Wie klin­gen die Reso­nan­zen auf einen Text, wenn sie nicht durch das Feuil­le­ton, einen Blog oder den Klap­pen­text abge­fe­dert wer­den? Es könn­te Fan­post sein, eine gerad­li­ni­ge Rezen­si­on, per­sön­li­che Fra­gen oder etwas weit ab vom Text. Hier brin­gen Autor°innen die Schät­ze mit, die wir noch nicht ken­nen. Einen Schuh­kar­ton mit Brie­fen, Face­boo­knach­rich­ten, Zei­tungs­an­non­cen, Anru­fen aus der Fami­lie — Reak­tio­nen auf ihr Schrei­ben, die auf direk­tem Weg bei ihnen ange­kom­men sind. Eine Form des Gesprächs über über­ra­schen­den Zuspruch, Zwie­spalt oder ledig­li­ch eine Wahr­neh­mung. Mode­riert von Lena Vöck­ling­haus.

Sams­tag, 10. Juni 
Sams­tag, 10. Juni 
Dis­kurs­bin­go | dura­tio­nal
09:00 — 09:45
Dis­kurs­bin­go | dura­tio­nal
dura­tio­nal
Ort
Fabi­an Tho­mas

Irgend­wo zwi­schen Gesell­schafts­spiel und Geo­caching ist das von Fabi­an Tho­mas erdach­te und kura­tier­te Pro­jekt DISKURSBINGO anzu­sie­deln. Ent­de­cke auf dem PRO­SA­NO­VA-Gelän­de ver­streu­tes wei­ter­füh­ren­des Mate­ri­al zum Fes­ti­val­pro­gramm, spie­le damit, bear­bei­te oder ver­frem­de es und lade dei­ne Ergeb­nis­se bei Face­book, Twit­ter oder Ins­ta­gram mit dem Hash­tag #dis­kurs­bin­go hoch. DISKURSBINGO beglei­tet wäh­rend des gesam­ten Fes­ti­val­zeit­raums das Pro­gramm, ist Pro­gramm­punkt und Meta­pro­gramm in einem. Jeder Fes­ti­val­be­su­cher hat die Mög­lich­keit, sich ein­zu­klin­ken und so selbst Teil des Fes­ti­val­pro­gramms zu wer­den. Benö­tigt wird ein inter­net­fä­hi­ges Smart­pho­ne.

Die Wun­der und Schre­cken des Gen­res im Text | Work­shop
11:00 — 13:00
Die Wun­der und Schre­cken des Gen­res im Text | Work­shop
11:00 — 13:00
11.00
Ort
Sascha Macht

“Gespens­ter­kri­mi, post­ko­lo­nia­le Sci­en­ce-Fic­tion, Hor­ror­schnul­ze, Artus­ro­man, fröh­li­che Dys­to­pie, poli­ti­sches Mär­chen – die Varia­bi­li­tät der Gen­res ist für die Lite­ra­tur Fluch und Segen zugleich. Zunächst schrän­ken sie uns Schrei­ben­de ein, weil wir uns der hin­ter­häl­ti­gen Tra­di­ti­on stel­len müs­sen, um die Gen­res leben­dig wer­den zu las­sen – dann aber kön­nen wir mit ihrer Hil­fe unse­re faden Wirk­lich­kei­ten im Text leich­ten Her­zens erwei­tern, ver­schmel­zen oder zer­bre­chen, auch weil die Gen­res selbst es erlau­ben, durch uns erwei­tert, ver­schmol­zen oder zer­bro­chen zu wer­den. Was also gen­au bedeu­tet ein zeit­ge­nös­si­sches Erzäh­len, das Ver­satz­stü­cke unter­schied­li­cher Gen­res zu sei­nen Bestand­tei­len erklärt und damit selbst­be­wusst einen wand­lungs­fä­hi­gen Mög­lich­keits- als auch Erfah­rungs­raum behaup­tet? Dar­über wird zu dis­ku­tie­ren und zu schrei­ben sein – also raus mit Mut­ters letzt­jäh­ri­gem Geburts­tags­ge­schenk, ein paar prä­ko­lum­bia­ni­schen Laser­knar­ren der Sehn­sucht, und zäff-zöff-züff! ” 

Futur Drei | Live Hör­spiel
12:00 — 13:00
Futur Drei | Live Hör­spiel
12.00
Aldi
Tim Hol­land, Anne Munka

Futur Drei ist das neue Sci­Fi-Live­Hör­spiel von Tim Hol­land und Anne Munka. Dar­in wird die Gegen­wart eine Schrau­ben­dre­hung wei­ter gedacht, Ent­wick­lun­gen, die heu­te bereits abseh­bar sind, haben sich voll­zo­gen. Ban­gla­de­sch und die Male­di­ven sind unter­ge­gan­gen, im Was­ser trei­ben hilf­lo­se Men­schen, New York baut „Wol­ken­krat­z­er als Stau­däm­me“ und Ber­lin ist durch die Flu­tung des Urstrom­tals eine frei­schwim­men­de Insel gewor­den. Zu Klang­col­la­gen zusam­men­ge­füg­te Field Record­ings, Musik­fet­zen und Sprach­auf­nah­men von ver­schie­de­nen Orten, Men­schen und Zei­ten schaf­fen eine Basis für die Inter­ak­ti­on zwi­schen Klang­künst­le­rin und Spre­cher.

Kala­mi Beach | sze­ni­sche Lesung
13:00 — 14:00
Kala­mi Beach | sze­ni­sche Lesung
13.00 / 20.00
Die­sel­hal­le
Nick-Juli­an Leh­mann, Robert Jan Liet­hoff

Ein Suhr­kamp Thea­ter­text von Akin E. Şipal. Eine sze­ni­sche Lesung von Robert Jan Liet­hoff und Nick-Juli­an Leh­mann.

KEINE ANGST, MEIN HERZ | Lesung mit Gespräch
14:00 — 15:00
KEINE ANGST, MEIN HERZ | Lesung mit Gespräch
14.00
Aldi
Oli­via Wen­zel

Oli­via Wen­zel stellt Aus­zü­ge aus ihrer Text­samm­lung KEINE ANGST, MEIN HERZ vor. Das Manu­skript ver­mengt Rei­se­be­rich­te, Noti­zen und Fik­tio­nen, und erzählt vom Woan­ders Sein. Wen­zel nimmt dabei Momen­te in den Bli­ck, die im All­täg­li­chen wur­zeln und sich dann aus ihm her­aus schrau­ben. Ange­lehnt an ihre sich selbst befra­gen­de Erzähl­wei­se bespricht sie, wie sie zu ihrem Mate­ri­al kommt, in wel­cher Form sie es anord­net, und was das Gan­ze will. 

Rape Revi­si­ted | Vor­trag
15:00 — 16:00
Rape Revi­si­ted | Vor­trag
15.00
Ras­sel­ma­nia
Mit­hu M. Sanyal

“Kachel­mann, Polanski, Ass­an­ge, Strauss-Kahn … Am The­ma Ver­ge­wal­ti­gung ent­zün­den sich immer wie­der erbit­ter­te Debat­ten, mani­fes­tiert sich die Hal­tung der gesam­ten Gesell­schaft gegen­über Geschlecht, Sexua­li­tät und Ver­letz­bar­keit. Doch trotz brei­ter media­ler Bericht­erstat­tung gibt es bis jetzt kei­ne umfas­sen­de, sach­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit die­sen Zusam­men­hän­gen. Der Vor­trag zeich­net nach, wie wir als Gesell­schaft über Ver­ge­wal­ti­gung reden und wie sich das wie­der­um auf die Rea­li­tät von Ver­ge­wal­ti­gung aus­wirkt. Schließ­li­ch ist es doch merk­wür­dig, dass sich beim Spre­chen über sexu­el­le und sexua­li­sier­te Gewalt hart­nä­ckig die Vor­stel­lun­gen von akti­ver, aggres­si­ver Männ­lich­keit und pas­si­ver, bedroh­ter Weib­lich­keit hal­ten. Doch über die Jahr­hun­der­te wur­de nicht nur Sexua­li­tät, son­dern auch Gewalt gegen­dert. Und wie spä­tes­tens seit der Sil­ves­ter­nacht in Köln klar gewor­den ist, spielt auch Ras­sis­mus eine Rol­le. Von Aris­to­te­les bis #aus­nahms­los, über Fou­cault, femi­nis­ti­schen Kämp­fe um die Aner­ken­nung von Ver­ge­wal­ti­gung bis hin zu Gina-Lisa Loh­fink und den Debat­ten um den Begriff ““Opfer”” geht Sanyal der Fra­ge nach, wie Ver­ge­wal­ti­gung gesell­schaft­li­ch ver­hin­dert wer­den kann. Was bedeu­tet sexu­el­le Selbst­be­stim­mung und Kon­sens wirk­li­ch? Was heißt »Nein heißt nein«? Was heißt »ja heißt ja«? Und wel­che Debat­te müss­te sich jetzt an die Reform des §177 StGB anschlie­ßen?”

Trends­cout: Auto­fik­ti­on | Gespräch
17:00 — 19:00
Trends­cout: Auto­fik­ti­on | Gespräch
17:00 — 19:00
17.00
Ras­sel­ma­nia
Fat­ma Ayde­mir, Simon Roloff, Anke Stel­ling, Xifan Yang

Autor°innen der Gegen­wart ver­men­gen Fakt und Fik­ti­on beim Schrei­ben über sich selbst und ande­re. Dabei ent­steht ein neu­es Ver­hält­nis von Leben, Auf­zeich­nung und Lite­ra­tur. Im Gespräch Trends­cout: Auto­fik­ti­on wol­len wir uns die­sem Trend des Auto­bio­gra­phi­schen und Auto­fik­tio­na­len wid­men. Ist aus sich her­aus schon inter­es­sant, was auto­bio­gra­phi­sch ist? War­um gibt es ein Bedürf­nis nach Zusam­men­hän­gen zwi­schen der schrei­ben­den Per­son und der erzähl­ten Per­son? Drei Auto­rin­nen und ein Mode­ra­tor wer­den sich anhand klei­ner Text­stel­len aus den Tex­ten der Autor°innen die­sen Fra­gen nähern. 

Die Maschine | pro­gram­mier­tes Schrei­ben
20:00 — 22:00
Die Maschine | pro­gram­mier­tes Schrei­ben
20:00 — 22:00
20.00
Ras­sel­ma­nia
Sir­ka Elspaß, Til­man Stras­ser

Es wur­de etwas pro­gram­miert. DIE MASCHINE sagt dir, was du schrei­ben woll­test, noch bevor du es ahn­st. Sie weiß es bes­ser, sie trick­st dich aus. Und eh du dich ver­siehst, schreib­st du die Bedie­nungs­an­lei­tung für den neu­en BRAUN Mul­ti­quick. Doch wer füt­tert die Maschine und meint sie es gut mit dir? Til­man Stras­ser und Sir­ka Elspaß stel­len sich mode­riert von Flo­ri­an Stern der Chal­len­ge.

Kala­mi Beach | sze­ni­sche Lesung
20:00 — 21:00
Kala­mi Beach | sze­ni­sche Lesung
13.00 / 20.00
Die­sel­hal­le
Nick-Juli­an Leh­mann, Robert Jan Liet­hoff

Ein Suhr­kamp Thea­ter­text von Akin E. Şipal. Eine sze­ni­sche Lesung von Robert Jan Liet­hoff und Nick-Juli­an Leh­mann.

OTIS FOULIE | Kon­zert
22:00 — 23:00
OTIS FOULIE | Kon­zert
22.00
OTIS FOULIE

OTIS FOULIE steht melan­cho­li­sch am Wald­rand und war­tet auf Regen. OTIS FOULIE geht auf die Tanz­flä­che und ras­tet aus. OTIS FOULIE umarmt dich und hält dich ein biß­chen zu lan­ge fest. OTIS FOULIE hat heu­te rich­tig Bock. Das Ber­li­ner Elec­tro­ni­ca Duo besteht aus Akia & Oli­via Wen­zel. Aki­as Sound aus Syn­thie-flä­chen, drü­cken­den, manch­mal ver­trackt brea­ken­den Beats und war­men Bäs­sen amal­ga­miert mit Oli­vi­as Song­wri­ting und wei­cher Stim­me zu einem hüb­schen Gesamt­pa­ket. Komm, pack’s aus, du kann­st dazu tan­zen!

Sonn­tag, 11. Juni 
Sonn­tag, 11. Juni 
Dis­kurs­bin­go | dura­tio­nal
09:00 — 09:45
Dis­kurs­bin­go | dura­tio­nal
dura­tio­nal
Ort
Fabi­an Tho­mas

Irgend­wo zwi­schen Gesell­schafts­spiel und Geo­caching ist das von Fabi­an Tho­mas erdach­te und kura­tier­te Pro­jekt DISKURSBINGO anzu­sie­deln. Ent­de­cke auf dem PRO­SA­NO­VA-Gelän­de ver­streu­tes wei­ter­füh­ren­des Mate­ri­al zum Fes­ti­val­pro­gramm, spie­le damit, bear­bei­te oder ver­frem­de es und lade dei­ne Ergeb­nis­se bei Face­book, Twit­ter oder Ins­ta­gram mit dem Hash­tag #dis­kurs­bin­go hoch. DISKURSBINGO beglei­tet wäh­rend des gesam­ten Fes­ti­val­zeit­raums das Pro­gramm, ist Pro­gramm­punkt und Meta­pro­gramm in einem. Jeder Fes­ti­val­be­su­cher hat die Mög­lich­keit, sich ein­zu­klin­ken und so selbst Teil des Fes­ti­val­pro­gramms zu wer­den. Benö­tigt wird ein inter­net­fä­hi­ges Smart­pho­ne.

Die Maschine | Work­shop
12:00 — 13:30
Die Maschine | Work­shop
12:00 — 13:30
11.00
Kegel­cen­ter
Las­se Kohl­mey­er

Klaut uns die Maschine den Job? Nein, denn die Maschine funk­tio­niert nur mit euch gemein­sam! Aber wer schreibt hier mit wem? In die­sem Work­shop wol­len wir die Mög­lich­kei­ten von Digi­ta­li­sie­rung im Schreib­pro­zess aus­lo­ten, dis­ku­tie­ren und vor allem: spie­le­ri­sch die Maschine erfor­schen.

Skrip­tor Lyrik | Text­werk­statt
14:00 — 16:00
Skrip­tor Lyrik | Text­werk­statt
14:00 — 16:00
14.00
Kegel­cen­ter
Yev­ge­niy Brey­ger, Micha­el Fehr, Lea Schnei­der, Michel­le Stein­be­ck

Ein Ver­su­ch, öffent­li­ch über Lite­ra­tur zu spre­chen. In einer 80-minü­ti­gen Ses­si­on wird zuer­st ein unver­öf­fent­lich­ter Text vor­ge­tra­gen, dana­ch spricht eine drei­köp­fi­ge Grup­pe aus Autor°innen dar­über, wie das jetzt war. Die Leu­te im Publi­kum bekom­men den Text als Kopie und kön­nen so mit­le­sen und gegen Ende auch mit­dis­ku­tie­ren. Hin­zu kommt ein Mode­ra­tor, der das Gan­ze zusam­men­hält. Inspi­riert durch die Solo­thur­ner Liter­art­ur­ta­ge laden wir euch ein, unver­öf­fent­lich­te Tex­te öffent­li­ch zu dis­ku­tie­ren. Text­werk­statt, Lek­to­rat, Hin­ter­fra­gung, Her­vor­he­bung, Gespräch — son­st ver­schlos­se­ne Pro­zes­se wer­den in die­sem For­mat sicht­bar gemacht. 

Die soge­nann­te Wahr­heit | Gespräch
14:00 — 16:00
Die soge­nann­te Wahr­heit | Gespräch
14:00 — 16:00
14.00
Ras­sel­ma­nia
Olga Grjas­no­wa, Svea­lena Kutsch­ke, Sven­ja Lei­ber, Til­man Stras­ser

Wel­chen Wahr­heits­an­spruch haben Tex­te? Wem gehört die Geschich­te? Wie schafft man eine Balan­ce aus “Fak­ten” und “Erzäh­lung” und muss es die­se Balan­ce geben? Wozu muss ein Text über­haupt recher­chiert sein? In die­ser Gesprächs­run­de befas­sen sich Olga Grjas­no­wa, Svea­lena Kutsch­ke und Sven­ja Lei­ber mode­riert durch Til­man Stras­ser mit dem Umgang mit recher­chier­tem Mate­ri­al.

Auf Inseln | Lesung
17:00 — 19:00
Auf Inseln | Lesung
17:00 — 19:00
17.00
Außen­be­reich
Micha­el Fehr, Olga Gra­jas­no­wa, Yael Ino­kai, Svea­lena Kutsch­ke, Sven­ja Lei­ber, Lea Schnei­der

Die Autor°innen Micha­el Fehr, Olga Grjas­no­wa, Yael Ino­kai, Sven­ja Lei­ber und Lea Schnei­der laden zum lite­ra­ri­schen Insel­hop­ping. Der Gong ver­rät, wann zur nächs­ten Insel auf­ge­bro­chen wer­den muss. 

| artists in residence

Das Artist in Resi­den­ce-Pro­gramm des PROSANOVA | 17, das vom 8. bis 11. Juni 2017 statt­fin­det, begreift sich als Forum für eige­ne Tex­te und The­men der bis zu acht Künstler°innen. Am 6. und 7. Juni 2017 bie­tet das AiR-Pro­gramm Work­shops und Text­werk­stät­ten, die eigens für den Rah­men kon­zi­piert wur­den. Die Künstler°innen wer­den Teil des Haupt­pro­gramms sein und außer­dem in der Fes­ti­va­l­aus­ga­be der BELLA tris­te ver­öf­fent­licht. 

Bewer­ben konn­ten sich Autor°innen, die nicht älter als 35 Jah­re sind und deren bis­he­ri­ge Ver­öf­fent­li­chun­gen nicht über Zeit­schrif­ten und Antho­lo­gi­en hin­aus­ge­hen. Der ein­ge­sen­de­te, deutsch­spra­chi­ge Text konn­te jeder Gat­tung und Zwi­schen­gat­tung ange­hö­ren. Das Bewer­bungs­ver­fah­ren war anony­mi­siert. 

Die Artists in Resi­den­ce sind 

Timo Brandt 

Kris­tin Höl­ler

Johan­nes Koch

Mar­cel­la Meli­en

Simon Sai­ler

Tabea Stei­ner

Hen­rik Pohl

Bet­ti­na Wil­pert

Bei Fra­gen zum AiR-Pro­gramm wen­det euch ger­ne an air@prosanova.net.

| schulprogramm

Auch dies­mal wird es bei PROSANOVA wie­der ein Ver­mitt­lungs­pro­gramm in Schu­len geben. 

Über einen Zeit­raum von sechs Mona­ten hin­weg wird die Ent­ste­hung des Fes­ti­vals gemein­sam mit den Schüler°innen in AGs beob­ach­tet, die vier­zehn­tä­gig statt­fin­den. Die Lei­tung über­neh­men Stu­die­ren­de aus den Mas­ter- Stu­di­en­gän­gen Kul­tur­ver­mitt­lung und Lite­ra­ri­sches Schrei­ben. 

In die­sem Rah­men wer­den Fra­gen zum Schrei­ben der Schüler°innen gestellt, Sti­le und Gen­res aus­pro­biert und das Fes­ti­val in lite­ra­ri­schen Tex­ten ergänzt. Es wird also vor allem eins: Selbst geschrie­ben.

Wäh­rend der Fes­ti­val­ta­ge wird es die Mög­lich­keit geben, Autor°innen aus­ge­wähl­ter Ver­an­stal­tun­gen zu einem Gespräch zu tref­fen,  wodurch die Schüler°innen unmit­tel­bar in das Fes­ti­val­ge­sche­hen ein­ge­bun­den wer­den.  

Bei Fra­gen zum Schul­pro­gramm wen­det euch ger­ne an schulprogramm@prosanova.net

Am Pro­gramm neh­men fol­gen­de Hil­des­hei­mer Schu­len teil: 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 Das Schul­pro­gramm wird mög­li­ch gemacht durch eine Koope­ra­ti­on mit der Clus­ter Sozi­al­agen­tur Hil­des­heim. 

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