[PHON] #5 die Artists in Residence – ein Interview mit Kristin Höller

Kristin Höller, geboren 1996, aufgewachsen in Bonn, studiert Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften in Dresden. Freie Mitarbeit bei verschiedenen Zeitschriften, unter anderem bei jetzt.de, dem jungen Online-Magazin der Süddeutschen Zeitung. 2016 Finalistin des 24. Open Mike, außerdem Preisträgerin beim 10. Poet_bewegt, sowie beim 31.Treffen junger Autoren.

Woher kennst du das PROSANOVA Literaturfestival?

Ach, das weiß ich gar nicht mehr. Vermutlich war es irgendwann einfach da: In meiner Timeline, in Gesprächen, im Kopf.

Warst du schon mal Besucher auf einem der vorherigen PROSANOVA Festivals?

Nein. Da war ich nämlich noch sehr jung und zwangsläufig mit anderen Dingen beschäftigt.

Warum nimmst du beim Artist in Residence – Programm teil?

Das Marketing war so hervorragend, ich war quasi gezwungen etwas hinzuschicken.

Kennst du von den anderen AiR-Teilnehmer°innen jemanden?

Das wäre übertrieben, aber bei zweien bis dreien weiß ich schon, wer das ist.

Um wen oder was ging es in deinem Bewerbungstext?

Es geht um einen Vorort und zwei Freunde, die dort in einem Fiat Multipla herumcruisen, und um ein Mädchen, das an einer Tankstelle arbeitet und alles ganz schlimm findet.

Schreibst du regelmäßig an eigenen Texten?

Viel seltener, als ich es eigentlich will. Es kommt immer so viel Freizeit dazwischen.

Orientierst du dich beim Schreiben an einem bestimmten Stil?

Ich habe Freunde, die reden sehr lustig.

Überarbeitest du viel bei deinen geschriebenen Texten?

Weniger, als ich es eigentlich sollte.

Was erwartest du vom PROSANOVA und vom AiR Programm?

Wenn es nicht schön wird, bin ich sehr traurig.

 

Das Interview führte Eric Voigt.

[PHON] ist eine Interviewreihe mit Mitwirkenden des PROSANOVA | 17.